
Es hat schon eine gewisse Tradition, dass der TSV Aindling die Reihe der Testspiele im Winter beim Team zwei des TSV 1860 München beginnt. Am Sonntag ist es um 13 Uhr wieder so weit, dann tritt der Bayernligist auf einem Kunstrasenplatz bei den jungen „Löwen“ an.
Aindlings Fußballchef Josef Kigle macht allerdings eine Einschränkung: „Wenn es nicht noch kälter wird. Das ist ja unmenschlich.“ Sollten die Temperaturen unter 15 Grad minus absinken, werde man sich wohl zusammentelefonieren und dann möglicherweise auf diesen Vergleich auf dem Trainingsgelände des Regionalligisten verzichten.
Das Wetter ist auch Thema Nummer eins in der ersten Trainingswoche am Schüsselhauser Kreuz. Die winterlichen Temperaturen prägen das Geschehen, dazu kommt ein kalter Wind, der die Übungseinheiten noch ein wenig schwieriger gestaltet. „Vielleicht trainieren wir zwei, dreimal auf Kunstrasen“, denkt Kigle über eine Abhilfe nach.
Benedikt Neumann wird nach seiner Operation an einem Sprunggelenk diesmal allenfalls zuschauen können, ansonsten sind alle Spieler einsatzfähig. Kigle rechnet damit, dass zwei, drei Leute aus der Jugend mit in die bayerische Landeshauptstadt fahren werden; er und verweist zudem darauf, dass Neuzugang Michael Schwindl, der aus der U19 des TSV 1860 München kommt, spielberechtigt wäre. (jeb)